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Geschrieben von Charlotte GraingerCharlotte Grainger

Aktives Zuhören und wie man diese Fähigkeit im Beruf einsetzt

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Aktives Zuhören und wie man diese Fähigkeit im Beruf einsetzt
Artwork von:Varya Schuka
Der Ausbau deiner Fähigkeit zum aktiven Zuhören ist eine gute Möglichkeit, deine Karriere zu beschleunigen. Werfen wir einen Blick auf einige der wichtigsten Techniken, mit denen du gleich loslegen kannst.

Was ist aktives Zuhören?

Schauen wir uns zunächst einmal an, was aktives Zuhören ist. Einfach ausgedrückt bedeutet es, dass du deinem Gegenüber beim Sprechen deine volle Aufmerksamkeit schenkst und so auch wirklich verstehst, was diese Person sagt. Du solltest den anderen nicht unterbrechen und erst am Ende angemessene Fragen stellen.

Das mag zwar einfach klingen, aber viele von uns tun dies nicht. Denk einmal ehrlich darüber nach: Wenn jemand anderes spricht, hörst du wirklich aufmerksam zu und registrierst, was die Person zu sagen hat? Oder wartest du eher darauf, dass du selbst zu Wort kommst? Wenn Letzteres bei dir der Fall ist, solltest du etwas ändern. 

Die besten Techniken zum Erlernen des aktiven Zuhörens

Die Verbesserung deines Zuhörstils braucht nicht wirklich schwierig zu sein. Nachdem wir nun definiert haben, was aktives Zuhören ist, schauen wir uns einmal an, welche Techniken du einsetzen kannst. Die gute Nachricht ist, dass du deinen Kommunikationsansatz nicht völlig umkrempeln musst. Arbeite stattdessen lieber daran, in typischen Gesprächen aufmerksamer und selbstbewusster zu werden.

Achte darauf, nicht abzuschalten

Wandern deine Gedanken öfters mal ab, wenn du ein Gespräch führst?  Falls ja, komme zurück ins Jetzt, indem du im Geiste einige der Worte wiederholst, die dein  Gesprächspartner von sich gibt. Diese einfache Methode macht es deinem Gehirn schwer, an andere Dinge zu denken. 

Sei einfühlsam und bewusst 

Im Gespräch mit einer anderen Person ist es wichtig, sich seiner selbst bewusst zu sein. Das heißt, du musst deine eigenen Gefühle verstehen und wissen, wie du auf andere Menschen wirkst. Versuche, deinem Gegenüber genau zuzuhören und seine Sichtweise zu verstehen. 

Denke an Augenkontakt

Wenn du deinen Blick im Raum herumschweifen lässt, vermittelst du den Eindruck, du hättest kein Interesse am Gespräch. Deshalb achte stets auf guten Augenkontakt. Dies ist eine der einfachsten Techniken des aktiven Zuhörens, die sich ganz leicht lernen lässt.

Achte auf eine offene und aufmerksame Körperorientierung

Drehst du dem Redner den Rücken zu? Verschränkst du deine Arme? Wenn du im wahrsten Sinne des Wortes Barrieren zwischen dir und deinem Gegenüber errichtest, behindert dies die Kommunikation. Eine der besten Techniken des aktiven Zuhörens ist es, sich dem Redner/der Rednerin zuzuwenden. 

Achte auf nonverbale Hinweise 

Was sagt der Sprecher ohne Worte? Mehr als 50 Prozent der Kommunikation ist nonverbal - es lohnt sich also, auf diese subtilen Zeichen zu achten. Beobachte also die Körpersprache deines Gegenübers und achte auf Sprechpausen. Als guter aktiver Zuhörer bist du auf all diese Hinweise eingestellt und kannst sie deuten.

Nutze Schweigepausen als Form der Kommunikation  

Hast du es eilig, Gesprächslücken zu schließen? Wenn du gerne eifrig das Wort ergreifst, halte dich einmal zurück. Oft genug spricht Stille für sich selbst. Wenn dein Gesprächspartner eine kurze Pause macht oder du selbst kurz nachdenken willst, rede nicht einfach weiter, sondern warte erst einmal ab. 

Lenke nicht ungewollt ab 

Wir alle tun beim Sprechen unbewusst Dinge nebenbei. Manche Menschen gestikulieren gerne wild, andere wippen mit den Füßen. Was auch immer deine Gewohnheiten sind, nimm sie einmal genauer unter die Lupe und sei dich ihrer bewusst. Natürlich bedeutet das nicht, dass du während eines Gesprächs vollkommen starr sein musst, aber achte darauf, dass du nicht selbst vom Gespräch ablenkst.  

Reduziere Unterbrechungen und Ablenkungen auf ein Minimum  

Vibriert dein Telefon auf dem Tisch? Schaust du ständig zu deinem Computerbildschirm? Wenn es überall Ablenkungen gibt, hörst du deinem Gesprächspartner wahrscheinlich nicht richtig zu. Bevor du ein Gespräch beginnst, stelle sicher, dass die Anzahl der Ablenkungen in deiner Umgebung begrenzt ist. 

Der Ton macht die Musik

Wenn du mit einer anderen Person sprichst, achte immer auf den Tonfall - sowohl auf deinen eigenen als auch auf den deines Gesprächspartners/deiner Gesprächspartnerin. Höre genau hin und du erkennst leichte Veränderungen in der Stimme, wenn jemand zum Beispiel glücklich, verärgert oder neutral ist. Wenn du dich darauf einstellst, macht das die Kommunikation deutlich einfacher.  

Zeit fürs Feedback

In einem Gespräch gibt es natürlich Lücken. Die Frage ist: wie geht es weiter? Willst du etwas klären oder brauchst du mehr Informationen, ist nun der richtige Zeitpunkt, um nachzufragen. Zeige deinem Gegenüber, dass du zugehört hast und hake nun nach. 

Aktives Zuhören und Antwortbeispiele 

Wenn du ein aktiver Zuhörer sein möchtest, gilt es, deine Skills zum aktiven Zuhören zu verbessern. (Tipp: Gib‘ diese Fähigkeiten auch in deinem Lebenslauf an, um Arbeitgebern zu zeigen, dass du gut kommunizieren kannst!). Hier einige der Fähigkeiten, die es in diesem Sinne zu stärken gilt:  

  • Mitgefühl und Empathie
  • Emotionale Intelligenz
  • Beobachtung
  • Kritisches Denken
  • Verstehen
  • Selbsreflektion
  • Situationsbewusstsein
  • Liebe zum Detail
  • Fokus
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